Feb 05

Intensivkurs gegen Leinenpöbelei

http://thinkingdog.de/Veranstaltung/leinenpoebler-war-einmal-hundebegegnungen-friedlich-meistern/

 

barkingonleash

Jan 26

6 Tipps für ängstliche Welpen

Was tun bei ängstlichen Welpen?

Überlegen wir erst einmal was der Hintergrund dieser Frage ist:
Der Welpe verlässt etwa im Alter von 8 bis 12 Wochen seine Familie und damit auch seine bisher bekannte Welt.
Auf den Welpen prasseln viele neue Situationen ein – alles ist zunächst anders und ungewohnt.
Je nach Herkunft  – und was die Welpen beim Züchter oder ihrer Ursprungsfamilie kennengelernt haben –  sind sie in der Lage unterschiedlich gelassen zu reagieren und sich entsprechend an die neue Umgebung anzupassen. Das kann von sehr ängstlich bis sehr neugierig variieren und ist natürlich auch abhängig vom Charakter des jeweiligen Welpen (Shyness- Boldness- Continuum).

 

Diese Unsicherheit erkennt man leicht, wenn man dem Welpen einen neuen Gegenstand präsentiert und sich die

Welpesitzend - photo by https://unsplash.com/@branch_portraits

Foto: Branch Portraits

Nase zwar vorsichtig annähert, das Hinterteil aber möglichst lange am gleichen Fleck stehen bleibt und sich der junge Hund immer länger streckt. Oft schrecken sie auch bei ihren Erkundungen zusammen und der Hals, zuvor noch giraffengleich,  ist wieder ganz schnell auf normale Länge zurück geschrumpft.

Dieses Verhalten ist biologisch äußerst sinnvoll: Neues ist immer potentiell gefährlich! In der Natur überleben die Vorsichtigen einfach länger! Niemand, der die Reißzähne des Bären in freier Natur im Detail untersuchen wollte, hat es geschafft, sich anschließend fortzupflanzen.
Angst vor Neuartigem ist biologisch gesehen also äußert sinnvoll.

Wie aber können wir unserem ängstlichen Welpen jetzt dabei helfen, dass er Mut findet, den (ungefährlichen) Dingen auf den Grund zu gehen?

  1. Der Welpe bekommt von uns alle Zeit der Welt. Er darf Dinge in seinem Tempo erkunden.

    Welpezoegerlich - Foto: Branch Portraits

    Foto: Branch Portraits

  2. Wir können den Welpen unterstützen, indem wir uns selbst eingehend mit den Dingen beschäftigen (oder so tun, als wäre es das spannendste der Welt) und den Welpen so zu animieren, sich freiwillig! auch mit dem Gegenstand zu beschäftigen. (Der Welpe wählt dabei seinen Wohlfühlabstand.)
  3. Falls es sich um bewegte Objekte handelt, können wir evtl. dafür sorgen, dass wir Bewegung herausnehmen. Wenn beispielsweise die rollende Mülltonne unheimlich ist, können wir den Welpen Erkundungsversuche unternehmen lassen, wenn die Tonne steht.
  4. Wir können den Welpen für „sicheres Beobachten aus der Ferne“ belohnen. Um im Beispiel zu bleiben: Wenn die Tonne von jemandem gerollt wird, schauen wir in einer Entfernung, in der der Welpe sich noch wohl fühlt zu und belohnen das ruhige Hinschauen. Beim Schauen setzt sich der Welpe mit der Tonne auseinander und lernt.
  5. Kommt etwas für den Welpen Unheimliches auf ihn zu und er sucht Schutz bei Ihnen, dann schützen Sie ihn bitte. Es ist elementar, dass der Welpe lernt, dass er sich auf Sie verlassen kann.
  6. Letztlich kann man auch Vor- und zurückpendeln.
    Das ist eine Trainingstechnik, die sehr schnell und effektiv ist. Da es hier auf Details ankommt, fragen Sie ihren Trainer nach entsprechender Anleitung.

Geht’s nicht ein kleines bisschen schneller?

SelbstbewussterWelpe

Foto. Andrew Pons

Wie eingangs schon erwähnt, liegt die Neugier ihres Hundes auch in seiner Persönlichkeitsstruktur verankert.
Forcieren Sie nun einen Welpen seine natürlichen Grenzen zu missachten, z. B. indem Sie den Welpen mit Leckerlis zu dem unheimlichen Objekt locken, so fügen sie zu dem „Stress“ (rein körperlich empfindet der Hund Stress wenn er sich im Konflikt zwischen Annäherung und Distanz befindet) zusätzlichen Stress hinzu. Bei futterliebenden Tieren, kann es passieren, dass sie sich aufgrund des Lockmittels annähern, weil sie nur noch das Futter im Kopf haben und die „Gefahr“ ausblenden. und Plötzlich befinden sie sich in einer Situation wieder, in die sie sich ohne Futter nie hineinbegeben hätten. Eine wilder Fluchtversuch startet.
Das kann mitunter gefährlich werden, sicherlich wird sich ihr Hund beim nächsten Mal eher vorsichtiger als mutiger annähern.

Meine Empfehlung lautet  also: Nein, bitte versuchen Sie nichts zu beschleunigen. Sie haben noch ein ganzes Hundeleben Zeit. Haben Sie Geduld mit sich und mit ihrem Hund. Freuen Sie sich über die kleinen Schritte.
Ihr Hund wird es Ihnen Danken und auch mein Herz haben Sie so gewonnen!

 

Dez 30

Auf die Fährte, fertig, los! – Spurensuche

Spurensuche – Auf die Fährte, fertig, los!

auf die Fährte fertig los

Dez 27

Gewinnerziehung – Kira als Losfee

Wie im Adventskalender-Artikel bereits geschrieben, fand heute die Ziehung des Gewinners der Verlosaktion statt:
Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner Andreas S., der sich über einen TSD Kalender freuen kann. Wir wünschen dir viel Spaß mit deinem Gewinn …

Dez 23

Trainieren Statt Dominieren Adventskalender: 23. Türchen

Trainieren Statt Dominieren Adventskalender

Herzlich willkommen hinter dem 23. Türchen im Tsd-Blogger-Adventskalender! Ihr seid mitten in einerTSD Kalender vorweihnachtlichen Blogparade gelandet, in der Trainerinnen der Initiative „Trainieren statt dominieren“ statt mit Bällchen mit Fragen werfen. Euch erwarten täglich Anekdoten, Trainingstipps und Verlosaktionen.

Kürzlich haben sich die bloggenden Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative „Trainieren statt dominieren“, kurz: Tsd, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Um das Tsd-Blogger-Netzwerk schnell bekannt zu machen, veranstalten wir eine vorweihnachtliche Blogparade genau 24 Tage lang läuft. Kurz gesagt: Wir haben einen Adventskalender für euch gemacht.

Digitale Bällchen zuwerfen wollen wir uns nicht. Wir werfen stattdessen jeweils drei Fragen zum nächsten Türchen, sodass ihr täglich in einem anderen Hundeblog landet, bei dem ihr euch sicher sein könnt, dass der Blogger wirklich kompetent in Sachen Hund ist. Tolle kleine, aber feine Preise könnt ihr obendrein auch noch gewinnen. Denn hinter den allermeisten Türchen wartet eine Verlosaktion auf euch.


Mir hat gestern Natalie Knaack-Enkelmann, www.studydogs.de in Essen Fragen gestellt.
Liebe Nathalie, danke für deine Fragen, die ich dir gerne beantworte:

1. Liebe Anita, du bietest ja auch Assistenzhundetraining an, was kann ich mir unter einem Assistenzhund vorstellen und was genau macht eigentlich ein Signalhund?

whatsapp-image-2016-12-03-at-15-09-56Als Assistenzhunde gelten Blindenführhunde, Servicehunde und Signalhunde (grob zusammen gefasst).
Es sind speziell ausgebildete Hunde, die ihrem beeinträchtigtem Menschen das Leben erleichtern, indem sie kompensatorische Fähigkeiten ausführen lernen.

Signalhunde werden zur Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderung (sie machen ihre Menschen z.B. Motorengeräusche aufmerksam) und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes und neurologischen Erkrankungen eingesetzt.
Zum Beispiel gibt es einige Hunde, die ihren Menschen mit Narkolepsie (Schlafkrankheit) helfen, indem die Hunde ihren Menschen daran hindern tagsüber einzuschlafen bzw. ihn wieder aufwecken.
Hunde, die Diabetikern helfen, melden ihren Menschen wenn ihre Blutzuckerwerte im Sinkflug sind oder (und) rasant ansteigen.

Generell sind die Hilfeleistungen, die die Hunde für Ihre Menschen erbringen aber immer sehr unterschiedlich – eben genau so individuell wie ihre Menschen auch!

2. Du bietest ja Schleppleinentraining an,was ich großartig finde, da ich mich immer in der Schleppleine verheddere. Hast du ein paar kurze Tipps, wie eine Schleppleine beschaffen sein sollte und welche Länge sich noch gut händeln lässt?

Ich habe selbst verschiedenste Varianten von Schleppleinen ausprobiert und bin bei Grippy Biothane® geblieben. Das ist eine Leine, die super pflegeleicht ist, Außerdem ist sie im Gegensatz zu normaler Biothane nicht glitschig wenn sie nass wird und kann auch in diesem Zustand leicht gehalten werden. Falls die Leine doch einmal kurz durch die Finger rutschen sollte, ‚verbrennt‘ man sich auch nicht so schnell wie bei Gurtband oder rund geflochtenen Nylonleinen.
Für kleinere, leichtere Hunde ist Canithane® sicher eine gute Alternative, weil Canithane leichter ist.
Alternativ kann man über die Leinenbreite bzw. den Durchmesser einiges an Gewicht sparen.
Bei meinen eigenen Hunden, die 39 und 45 kg auf die Waage bringen, benutze ich eine 10 Meter Leine, die 19 mm breit ist; das Gewicht liegt dabei unter 500g!
SchleppleinenhandlingGenerell kann man sagen, dass es einfacher im Handling wird, je kürzer die Leine ist. Andererseits gibt es Hunde, die mit 20 Meter (oder mehr) Schleppleine besser zurecht kommen. Das ist oft recht erstaunlich, dass sich diese Hunde besser an ihren Haltern orientieren, je länger die Leine ist.
Aber zurück zum verheddern: Ich schlaufe die Leine wenn ich das Ende in den Händen halte so, dass die Leine wie ein „Smileymund“ durchhängt und der unterste Punkt nicht tiefer als zu den Ellbogen des Hunde hängt.
Das bedeutet zwar ein waches Auge und manchmal auch flinke Hände haben zu müssen, aber so kann sich weder Hund noch Halter verheddern…

3. Doggie Fit interessiert mich sehr, was kann man sich darunter vorstellen?

Doggie-Fit wurde ursprünglich von Claudia Moser und Denise Nardelli entwickelt. Es handelt sich um verschiedene Übungen, die auch im Dog-Dance Anwendung finden.
Ursprünglich bin ich darauf gekommen, weil ich meine eigenen Hunde Rettungshunde werden soll(t)en. Da gibt es lange Phasen des Wartens und der Entspannung und dann müssen die Hunde schnell aufgewärmt werden, damit sie schnell einsatzbereit sind und die Verletzungsgefahr gering bleibt. Für mich ist Doggie-Fit eine super effektive Möglichkeit die Hunde effektiv und abwechslungsreich in „Arbeitsstimmung“ zu bekommen.

Im Rahmen der Gruppenstunden von Thinking Dog studieren wir die einzelnen Elemente ein und können recht schnell zur Musik verschiedene Choreographien daraus entwickeln. Mir gefällt besonders gut daran, dass es für die Hunde schonende Bewegungen sind, das Mensch und Hund schnell auf einem guten Niveau sind und gemeinsam im Team schöne Erfolgserlebnisse haben. Zudem lasse ich diese Übungen in meinen Gruppenstunden nach „langweiligem oder anstrengendem Fuß gehen oder Leinenführigkeitsübungen“ (je nachdem aus welcher Perspektive man schaut – Hund oder Halter) als Auflockerung einfließen.

Morgen: Finale! 🙂

Ich stelle drei (um genau zu sein, sogar noch mehr) Fragen an Inka Burow, die die Hundeschule An der Leine  Hundeleben in Hannover betreibt:

1.. Du setzt Dogdance in der Verhaltenstherapie ein. Wie bist du auf genau diese Kombination gekommen? Worin liegen für dich die Vorteile?
2. Worauf legst du bei deiner Arbeit mit alten und oder gehandicapten Hunden wert? Wovon unterscheidet sich das Training zu normalem Training?
3. Deine Themen sind Dogdance in der Verhaltenstherapie und natürlich auch als Hundesport, Border Collies, alte bzw. gehandicapte Hunde und bist im Tierschutz aktiv. Außerdem betreibst du Hundesport, schreibst Hundebücher und machst natürlich Hundetraining und all das neben deinem Fulltimejob. Wie schaffst du das und hast du für Menschen mit vollem Terminkalender Ideen für „gute Vorsätze“ fürs neue Jahr?

 

Die Antworten von Inka auf meine Fragen lest ihr hinter dem nächsten Türchen. Aber erst morgen!


Verlosaktion

Bevor es soweit ist, könnt ihr einen TSD Kalender gewinnen. An der Verlosung teilzunehmen ist super einfach, wie das geht, könnt ihr hier (auf Facebook) weiterlesen KLICK


 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dez 01

Adventskalender

Dies ist der Auftakt zu einer vorweihnachtlichen Blogparade, in der Trainerinnen der Initiative „Trainieren statt dominieren“ statt mit Bällchen mit Fragen werfen.

Klickt auf das Bild und ihr werdet täglich zu einem anderen Blog geleitet, wo ihr mehr über die Personen, die dahinter stecken kennen lernen könnt, Trainingstipps bekommt und fallweise auch noch bei Verlosungen mitmachen könnt.
Thinking Dog wünscht euch viel Spaß und bald sehen wir uns hier wieder 🙂
Ich mache nämlich auch bei dieser Aktion mit!

TSD Adventskalender

Okt 24

Woran erkenne ich eine gute Welpenspielgruppe

15 Hinweise, die das Erkennen erleichtern:

Ich möchte mit meinem Welpe in eine Welpenspielstunde* – woher weiß ich, dass es sich um eine „gut geführte“ Stunde handelt?

Welpen verlassen meistens mit  der achten Woche ihr bis dahin bekanntes Universum und ziehen bei ihrer neuen Familie ein. Üblicherweise bricht dann auch der Kontakt zu ihren Geschwistern ab. Viele haben zunächst gar keine hündischen Kontakte mehr.

Hier startet das Konzept der Sozialisationsphase.

Je mehr der Welpe in den sensiblen Wochen kennen lernen kann, desto gelassener kann er in seinem zukünftigen Leben damit umgehen. Selbstverständlich gehören gerade Hunde als innerartliche Sozialpartner zu den Dingen, mit denen ein Welpe gelassen umgehen lernen sollte; ja sogar lernen muss!

Eine Bulldogge hat eine gänzlich andere Mimik wie ein Windspiel,ein Mops oder gar ein Shar Pei oder Briard. All diese Feinheiten (und noch viel mehr) kann oder könnte ein Welpe in einer optimal geführten Welpenstunde kennen lernen,

Kennenlernen heißt,, sich in seiner individuell benötigten Zeit mit Dingen (Objekten und Subjekten) vertraut zu machen. Das Optimum wäre also eine Lerngelegenheit, in der zunächst zwei Welpen Kontakt hätten und sich entdecken könnten. Genial wäre es wenn man in etwa das gleiche Alter oder zumindest ein ähnliches Gewicht und ein ebenbürtiges Temperament mischen könnte. Je nach Reaktion und oder Tagesverfassung der Welpen kann man diese Kleinstgruppe neu mischen, noch vergrößern oder dem Welpen, dem sogar dieses Minimum zu viel, erst mal nur zusehen lassen (Vielleicht ist er heute das erste Mal dabei und kennt weder Platz noch Leute und schon damit am Rande seiner Kapazitäten – wir vergessen zu oft, dass die Hunde auch die ganzen Gerüche zu verarbeiten haben). Jedenfalls könnte dieser überwältigte Knirps die Hunde in einem abgetrennten Bereich mit seinem Halter beobachten und später den hundefreien Platz abschnuppern und in den nächsten Stunden würden weitere Anläufe gemacht, bis dieser ängstliche Welpe, seine ersten Hundefreunde kennenlernen möchte.

Zurück aus der Traumwolke

Die Realität hat uns wieder. Gerade in ländlichen Gebieten, mit vielen Hundeschulen und ansonsten wenig menschlicher Bevölkerung, gibt es diese Welpenvielfalt leider nicht.
Während die Hundebesitzer mit dem Ziel vor Ort sind, dass ihr Welpe möglichst viele Erfahrungen sammeln soll (sinnvoll währe möglichst gute!), stehen die Trainer (teilweise) vor dem Dilemma, dass es nicht genügend Welpen im gleichen Alter und mit ähnlichem Aktivitätsniveau gibt.
Da werden mitunter Altersgrenzen ausgeweitet und Welpen, die schon deutlich Junghunde (ab 16 Wochen) sind, dürfen weiterhin an der Welpengruppe teilnehmen, nur um die Gruppen zu füllen.
Nein – ich habe gar nichts dagegen, altersgemischte Gruppen anzubieten. Aber Welpengruppen sind bitte mit sehr souveränen Althunden zu mischen. Pubertierende Hunde haben in Welpengruppen nichts zu suchen.
Zu oft mobben die körperlich überlegenen, die ängsticheren Welpen. Leider ist diesbezüglich auch bei reinen Welpengruppen Achtsamkeit geboten und hier kommen wir nun zu den Tipps:

kostenlose Welpenberatung

Entspannt ins Leben

Woran erkenne ich eine GUTE Welpenspielgruppe?

  1. Die Welpenstunde ist deutlich kürzer als eine Stunde. 45 Minuten ist in meinen Augen die Höchstdauer.
  2. Der Untergrund ist rutschfest und besteht -inddor wie outdoor – aus weichem Material (spezielle Gummimatten, Mulch, Sand, Gras, Waldboden,…)
  3. Der Trainer hat umfassende neueste, wissenschaftliche Kenntnisse über Hunde. Meines Erachtens sollten auch Hundevereine über einen Sachkundenachweis (§11 TschG) verfügen, auch wenn das gesetzlich nicht verlangt wird. Erklärungen von Rudelstellung, Rangfolge, Dominanz und Sätze, die „Das machen die unter sich aus.“ beeinhalten, sind ein No-go. Diese Konzepte sind längst überholt.
    Eine solche Hundeschule arbeitet nicht nach neuestem, tierschutzgerechtem Wissensstand.
    (Leider bietet auch der §11 TschG kein verlässliches Qualitätsmerkmal.)
  4. Es herrscht ein freundlicher Umgang mit Mensch und Tier. Verhalten wird nicht über Körpersprache (Blocken) oder Anschreien gehemmt, sondern ignoriert oder gemanagt, bis ein entsprechendes Alternativverhalten abrufbar ist.
  5. Erziehungshilfen wie Stachel- oder Sprühhalsband, superdünne Halsbänder (Moxon- oder Kettenhalsbänder), Wurfketten (Fisher-Discs) sind tabu. Auch Leinenrucke (oder geschönt: Leinenimpulse), körperliche Korrekturen (zwicken, Schnauzengriff, in die Seite pieksen) erschweren Lernen, da sie das Stressniveau nach oben treiben und sind daher ein absolutes K.O. Kriterium.
  6. Die Gruppe sollte nicht aus mehr als 6 Welpen bestehen. Lieber nur vier. Auch die Erhöhung der Traineranzahl bei steigender Gruppengröße verbessert den steigenden Stresslevel nicht und erschwert damit Neues zu lernen.
  7. Alle Welpen sind Willkommmen. Rasse oder Mix spielt dabei keine Rolle.
  8. Gerne häufig wechselnde Teilnehmer. Also kein fester Kurs, sondern fortlaufend um die Hundevielfalt sicherzustellen.
  9. Es wird nicht nur gespielt. Die Welpen lernen sonst viele Dinge, die im späteren Leben mühsam wieder umgelernt werden müssen. So z.B.: Anderer Hund = Tobeeinheit.
  10. Spieleinheiten sollten unbedingt von Entspannungssequenzen unterbrochen werden. Lernziel sollte sein, dass die Welpen auch in Anwesenheit anderer Hunde entspannen können.
    Gerne können kleine,spielerische Lerneinheiten folgen.
  11. Die Spielaktionen dauern nur kurz und werden unterbrochen wo es notwendig ist.
    Bei beginnendem Mobben und Aufreiten wird das Spiel unterbrochen und die Situation wird für alle erläutert.
  12. Lernziel sollte auch eine gute Umweltgewöhnung sein, also angepasst wackelige Untergründe, verschiedene Bodenbeläge, Vorhänge, Tunnel, sonstige Enrichmentartikel oder geeignete Objekte in der normalen Umwelt sollten vorhanden sein und ins die Stunden eingebunden werden.
  13. Aufgrund der oben erwähnten wechselnden Teilnehmer, müssen die Übungsaufgaben individuell angepasst werden. Bei unterschiedlichem Leistungsstand kann nicht jeder das gleiche von seinem Hund erwarten. Darauf sollten die Trainer eingehen.
  14. Individuelle Fragen, die den Rahmen der Stunde nicht sprengen, werden bereitwillig vom Trainer beantwortet. Insgesamt bemüht sich der oder die Trainer den Hundebesitzern viel vom Ausdrucksverhalten der Welpen/ Hunde zu vermitteln, damit die Besitzer ihren Hund besser kennen lernen aber auch andere Hunde besser deuten können.
  15. Eine gute Hundeschule wird immer zulassen, das man eine Stunde ohne Hund zusehen kann um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Nehmen Sie das Angebot wahr!

 

Achtung, es wird leicht zynisch:
Einen Welpen in eine schlecht geführte Welpengruppe zu stecken, fällt meiner Bewertung nach unter die Kategorie: Experiment  –  Sie starten also gewisserweise  einen Tierversuch!

Definition Experiment:

Das Experiment kann (…) darin bestehen, (…) eine bis dahin nicht beobachtete Situation herbeizuführen und sich vom Ergebnis „überraschen zu lassen“  (Quelle: Brockhaus zit. nach  Wikipedia)

Der Besuch einer Welpengruppe ohne vorherige Informationsgewinnung ist also ein Experiment mit ungewissem Ausgang…
Schlechte Erfahrungen, die in der Zeit der sensiblen Phase gemacht werden, sitzen nachhaltig!
Diese Erfahrungen – schlimmstenfalls sind es Traumata – sind im Nachgang nur nur sehr aufwendig zu beheben.
Ich hoffe, Sie sorgen vor (Informationsbeschaffung) und lehnen vermeidbare Tierversuche ab.

Ich wünsche Ihnen und ihrem Welpen gute Entscheidungen und hoffe, dass Sie eine gute Welpenschule finden!

 

 

* In diesem Artikel wird Welpenspielgruppe analog zur Welpengruppe verwandt.

Okt 16

BAAK gegen GoodBoy! – Schuh gut, um wahr zu sein?!

Schuh gut, alles gut?

Der Winter kommt und gutes Schuhwerk ist gefragt!

Aber eigentlich braucht jeder Hundehalter zu jeder Jahreszeit gute Schuhe… und Frauen, um das Klischee zu bedienen, beschäftigen sich ja sowieso gerne mit dem Thema 🙂

Dieser Bericht ist ein rein subjektiver Bericht, der keinen Anspruch auf Vollumfänglichkeit beansprucht. Ich gebe hier meine Erfahrungen, die ich mit zwei Schuhpaaren gemacht habe, wieder. Es handelt sich um Schuhe, die speziell für Hundehalter hergestellt werden. Der BAAK Dogwalker Glattlederstiefel und der Tibro Damenschuh von Good Boy!
Die Schuhe wurden, da es sich um einen Alltagstest handelt, selbstverständlich nacheinander getestet. Zuerst habe ich die BAAK Dogwalker ausprobiert. Sie habe ich im Dezember 2013 gekauft. Bei täglichem Gebrauch sind sie im Juli 2016 in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Seitdem trage ich die Good Boy!.

Optik – Der erste Eindruck

… ist bekanntlich nicht revidierbar. Hier hat der Dogwalker klare Punkte holen können. Leder in dunklem braun gefällt mir optisch einfach besser. Auch sah die Verarbeitung beim Dogwalker deutlich hochwertiger aus. Allerdings ist der Good Boy! ja auch ein knappes Drittel günstiger.

Zwischenstand: Unentschieden mit leichtem Vorteil Dogwalker

Passform

Beide Schuhe sind halbhoch, das war Kaufvoraussetzung, da ich oft mit knapp 85 kg Hund(en) unterwegs bin, benötige ich Standfestigkeit und möchte Umknicken vorbeugen. Die Passform ist bei beiden gut. Ich konnte direkt mit beiden Schuhen loslaufen; Druckstellen gab es keine.

Gleichstand im Passformvergleich

Sohle

BAAK-GoodBoy!-Sohlenvergleich

GoodBoy! Sohle nach 3 Monaten rechts,
BAAK Sohle nach 30 Monaten links –
beide gleich bequem!

Während der ersten Schritte fiel direkt der erste gravierende Unterschied auf: Die angepriesene Sohlenfestigkeit des Tibro kann ich keinesfalls bestätigen. Die Festigkeit des Tibro beim ersten Spaziergang ist vergleichbar mit einer der letzten Spaziergänge des Dogwalker, der seinen beginnenden Abschied ankündigte, weil die Sohle merklich dünner und damit durchlässiger für Schottersteinabdrücke in der Fußsohle war. Das Durchdrücken ist zwar nicht schmerzhaft, aber deutlich merkbar und vergleichsweise unangenehm.

Eindeutiger Gewinner der Dogwalker

Stabilität

Im Fersenbereich verfügt der Tibro über eine PVC Kappe, welche Umknicken bisher erfolgreich verhindert hat. Rein optisch wirkt die Kappe sehr stabil. Insgesamt erscheint mir das Mischgewebe gegenüber des Glattleders beim BAAK jedoch weicher und und nachgiebiger zu sein. Für die Bequemlichkeit macht das keinen Unterschied. Ich habe mich in beiden Schuhen gut geführt gefühlt und beurteile beide als ausreichend stabil.

Auch in diesem Bereich ausgeglichen

Wasserdichtigkeit

BAAK-GoodBoy!-Vergleich Öse

BAAK-GoodBoy!-Vergleich – Öse abgerissen

Beide Hersteller werben mit Wasserdichtigkeit und weisen gleichzeitig daraufhin, dass die Schuhe bei Mikrotröpfchen keine Garantie für Dichtigkeit geben können. Das kann ich bestätigen :-).
Dennoch gibt es einen deutlichen Gewinner in dieser Sparte. Während der Tibro bereits bei wenigen Schritten auf dem grünen Mittelstreifen von Waldwegen seine Wasserdichtigkeit aufgibt, habe ich beim Dogwalker nur auf klatschnassen Wiesen nasse Füße bekommen.

Eindeutiger Vorteil beim Dogwalker

Schnürung

BAAK-GoodBoy!-Vergleich Schnürung auf Zungenoberkante

BAAK-GoodBoy!-Vergleich – Schnürung auf Zungenoberkante

Beide Schuhe werden mit Ösen und Schnürsenkeln geschnürt. Beim Dogwalker sind die unteren Ösen im Knick so angebracht, dass die Schnürung mitunter die Öse verlässt und neu geschnürrt werden musste. Der Tibro hingegen hat damit keine Probleme. Auffällig (und nervig hingegen) ist die Anbringung der oberen Haken, die so hoch angebracht sind, dass die Schleife fast oberhalb der Schnalle geschnürrt werden muss. Ich bin dazu übergegangen, die oberen Ösen nicht mehr zu benutzen; somit sind die Schuhe nur noch „midi“ hoch. Trotzdem tut das der Stabilität keinen Abbruch. Gravierender ist allerdings die Verarbeitung der Ösen. Leider hat der Tibro nicht lange durchgehalten! Bereits jetzt – wir haben Oktober 2016, also nur knappe drei Monate nach dem Kaufdatum, ist es mir „gelungen“, während eines normalen Schnürvorgangs, die Öse an einer Seite – und ausgerechnet im Knick, abzureißen.

Wieder eindeutiger Vorteil für BAAK

 

Haltbarkeit

BAAK-GoodBoy!-Vergleich - Zehenkappe

BAAK-GoodBoy!-Vergleich – helle Stellen auf Zehenkappe der Dogwalker

Und damit sind wir schon bei der Haltbarkeit. Nach kurzer Zeit des Tragens haben sich beim BAAK helle Stellen auf der Zehenkappe der Schuhe gebildet. Sei es mangelnde Pflege oder komisches Gehen/ Tragen der Schuhe, rein optisch waren die BAAK schnell nicht mehr sonderlich ansprechend. Allerdings gab es braune imprägnierende Fettcreme für die Schuhe, mit denen sie (kurzfristig) wieder wie neu aussahen. Nervend war ebenfalls ein mich ständig begleitendes Knarren und/ oder Quietschen der Dogwalker. Ich habe nicht wirklich herausfinden können woran es lag. Ich habe den Übergang Zwischen Schaft und Schuh in Verdacht. Man gewöhnt sich an alles 🙂
Geräusche machen die Tibros nicht und auch die PVC Zehenkappe spricht aus meiner Sicht deutlich für den Tibro. Allerdings durch die dünne Sohle und die schon jetzt abgerissene Öse sehe ich relativ schwarz für die Tibro. Auch die Schnürsenkel der BAAK waren deutlich länger haltbar als die der Tibro. OK, da kann man jetzt sagen, dass ist doch Verschleiß?! Ja, Aber: Die Dogwalker Senkel haben tadellos gehalten, sie wurden erst zerstört nachdem ich die Platik-Enden verloren/ zerschlissen hatte. Die Tibrosenkel hingegen ribbeln sich schon jetzt an den unteren Ösen auf. Ich bezweifle mal, dass das nichts mit der Verarbeitung der Ösen selbst zu tun hat.

BAAK baut den Vorsprung aus!

 

Fazit:

Eindeutig wird mein nächster Schuh kein Tibro mehr. Haltbarkeit, Wasserdichtigkeit vor allem aber die dünne Sohle sprechen eine deutliche Sprache gegen den GoodBoy! Gemessen an der bisherigen Haltbarkeit sind die BAAK ihren Preis mehr als wert: 30 Monate (abgesehen von der Geräuschbelästigung) unbeschwerter Schuhgenuss gegen drei Monate Tibro mit deutlichen Verschleißerscheinungen beziehungsweise mangelnder Qualität. Da bezahle ich doch gerne ein Drittel in der Anschaffung mehr!

Übrigens, werde ich von keinem der Hersteller für den Bericht bezahlt. Ich war jedoch so enttäuscht von den GoodBoy!, dass ich dachte, vielleicht hilft es der oder dem ein oder anderen bei der Auswahl seiner zukünftigen Schuhe…

Okt 02

Welpenberatung für Ersthundebesitzer und solche, die es werden wollen

http://www.beratung-vor-dem-welpenkauf.de/

Beratung vor dem Welpenkauf

Welpenberatung bei Thinking Dog

Sep 20

Leinenaggression – Das Umfeld ist (auch) entscheidend

Leinenaggression!

…zumindest in diesem Fall war das Umfeld ausschlaggebend…
Irgendwie hat es sich in unser Leben geschlichen… Kira, meine eigene Hündin, rastet in der Begegnung mit anderen Hunden aus. Sie springt in die Leine, bellt, knurrt, „geht nach vorne“…
– Wie schrecklich, der Hund der Hundetrainerin „funktioniert“ nicht vorbildlich!

Kiras Lieblingsstrategie war es, sich mitten auf den Weg zu setzen, und zu warten bis der fremde Hund nah genug kam um dann zu explodieren. Der Leidensdruck war bei allen hoch, zumal knapp 40 Kilogramm explodierende Masse nicht leicht zu bändigen sind! Ebensowenig wie 40 Kilogramm festsitzende Masse fortzubewegen sind.

Zeit und Raum

War es mir möglich Kira früh genug ansprechen, konnte ich sie umorientieren und die Distanz vergrößern, so dass sie aus einiger Entfernung ruhig gucken konnte. Manchmal war Ausweichen aber nicht mehr möglich und dann folgte oben beschriebenes Szenario… schrecklich für alle Beteiligten!

Lernmöglichkeiten  – Technik alleine reicht nicht

Unser ganzes Repertoire an Techniken, wie Umorientierung, Click for Blick, U-Turn und Co, halfen uns also nicht, ein neues, stabiles Verhalten bei Kira aufzubauen. Zu selten trafen wir andere Hunde an denen wir vernünftig üben konnten. Mit zwei großen, überwiegend schwarzen Hunden ist man mitunter sehr einsam im Sauerland :-).

Entweder trafen wir niemanden oder die Hundehalter nahmen schon von weitem reiß aus oder sie liefen ihre Hunde ständig ermahnend (oder schlimmeres) im Stechschritt an uns vorbei.

Wir schwankten also zwischen, „noch keine Lernsituation“ oder „zu angespannt um zu lernen“- Situation.
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an seine Schulzeit und in welchen Umgebungen er/ sie am schnellsten und nachhaltigsten lernen konnte?

Spaß muss es machen!

Richtig! Es waren entspannte Situationen mit freudigen Überraschungsmomenten die uns Schüler*innen die schönsten Aha-Erlebnisse beschert haben. Und so war es auch bei uns:

Arbeitsurlaub mit Ute Blaschke-Berthold (cum-cane® )

Wir fuhren zu einem einwöchigen Seminar auf dem wir uns um Kiras Hundebegegnungsproblematik kümmerten.

Kleinschrittig übten wir unsere bekannten Techniken. (Kiras Herrchen übte mit ihr – ich hatte ja schließlich Urlaub 🙂 ). Und trotz der unbekannten Umgebung (bedeutet zusätzlich Stress), wurde Kira zunehmend entspannter.
Mir ging das Herz auf. Ein weiträumiger Garten, mehrere Hunde darin und unsere „Kampfziege“ hatte nur noch Augen für ihr Herrchen, spielte ausgelassen und konnte sich selbst von Hunden, die mit Quietschies (ihrem absoluten Lieblingsspielzeug) spielten, umgehend abwenden und sich anderen schönen Dingen mit Herrchen zuwenden…

Leinenaggression adé - Entspannung am See

Entspannung am See

Generalisierung

Nun lernen Hunde ja ortsbezogen, d.h. nur weil sie im Wohnzimmer Sitz machen können heiß das noch lang nicht, dass es auch überall auf dem Spazierweg klappt.
Also blieb noch abzuwarten, ob unsere Kira, das neu gelernte Verhalten auch an anderen Orten zeigen können würde. Überraschenderweise bot uns die Rückreise schon einige Generalisierungsgelegenheiten:

Plötzlich inmitten von Hunden

Nicht nur im Training, auch auf dem Weg von Bayern zurück ins Sauerland braucht es (eigentlich) Pausen. Also verließen wir die Autobahn und suchten uns ein geeignetes, ruhiges Plätzchen (wie wir dachten) und stiefelten los. Der schöne Ort war allerdings offenbar bei allen ansässigen Hundehaltern bekannt: Auf unserer kurzen Runde, die eigentlich zur Entspannung gedacht war, trafen wir sieben fremde Hunde! Nicht immer gab es die Ausweichmöglichkeiten, die ich mir gewünscht habe (teilweise Elektrozaun beidseitig des Weges) und trotzdem:

Geschafft

Kira, die vor unser Seminarwoche bei Ute, in zehn Metern Abstand an der Leine ausgerastet ist, hat es bei allen Hunden geschafft! Sie blieb ruhig, konnte Futter nehmen, und das obwohl wir nur noch Trockenfutter hatten.

An einem Hund mussten wir vorbei, der sichtbar Angst hatte. Im Gespräch ergab sich, dass dieser Hund als Welpe gebissen wurde. Die Situation war fürchterlich angespannt, trotzdem ging Kira locker trabend vorbei. Ein anderer Hund wurde hektisch ins Fuß genommen – auf mich wirkte der Hund gestresst – lief aber artig neben seinem Menschen. Als er nach einigen Metern wieder frei laufen durfte, machte er umgehend einen ( für ihn befreienden?) Mäusesprung. Diese schnelle Bewegung erschreckte Kira, und sie wuffte einmal und drohte in alte Verhaltensweisen zu kippen. Unser U-Turn gefolgt von einem Laufspiel brachte sie jedoch wieder auf Spur.
Ein Boxer wurde am Halsband geführt, was ihn noch weiter aufrichtete und für Kira bedrohend gewirkt haben muss, trotzdem blieb unser Mädchen entspannt.

entspannt gucken

Seele baumeln lassen

Ich bin so stolz:

Auf Ute und Alex (derzeit Studi von Ute), aufs Herrchen und natürlich auf Kira
und, dass wir uns entschieden haben den Urlaub am Meer gegen die Lernwoche bei Ute einzutauschen…

Warum oute ich mich eigentlich?

Warum ich das schreibe fragt ihr euch?
Dieser Artikel ist vermutlich nicht die beste Werbung für mich…
Oberflächlich betrachtet zumindest nicht!

  • Es ist ein Plädoyer für gutes Hundetraining mit gewaltfreien Methoden.
  • Es zeigt, dass eine Woche intensives Training Welten verändern kann.
  • Es bestätigt mich in meinem Weg und daran möchte ich mich erinnern
  • Es ist auch ein Plädoyer  gegen vorschnelle Urteile und eins dafür, sich von dem Gedanken zu verabschieden, dass (Hundetrainer-) hunde perfekt funktionieren müssen. Es sind Hunde, die ihre Geschichte haben. Genau wie andere Hunde auch ihre Geschichte haben. Und einige Hunde haben zum Beispiel schlechtere Startvoraussetzungen (Tierheim, Ausland, …) als andere und einen längeren Weg zu absolvieren.
  • Ich möchte euch darin bestätigen an euren individuellen Hundeproblematiken dran zu bleiben, der als Junghund gebissene Hund, der sich vor jeder Hundebegegnung fürchtet, bricht mir das Herz!
  • und es ist ein Plädoyer für Supervision. Auch Experten tut es gut, sich von anderen Experten auf die Finger schauen zu lassen und sich weiter zu bilden.
  • Und ein kleines bisschen soll es natürlich auch Werbung für individuelles Einzeltraining sein, bei dem man konzentriert und fokussiert an den Herausforderungen seines Hundes und/ oder des Menschens am anderen Ende der Leine arbeiten kann.
  • Nicht zu vergessen: Es ist natürlich auch eine Ode an meinen Hund und selbstverständlich an meinen Freund, der sich bereit erklärt hat als Quotenmann zur Verfügung zu stehen und der durchaus gewillt ist, Wiederholungstäter zu werden!

 

 

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